Ulrike Häfner
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Ulrike Häfner

Ich wurde 1968 in Erfurt geboren und bin evangelisch. Meine Eltern sind Künstler. Wegweisend für mich waren und sind bis heute meine Großeltern. Beide waren im kirchlichen Widerstand aktiv und später couragierte Pastoren in Ost-Berlin. Anfang 1989 kam mein Sohn David auf die Welt. Inzwischen arbeitet er als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger in einem Krankenhaus. Brandenburg ist meine Wahlheimat und Potsdam seit 1999 mein Lebensmittelpunkt. Seit 2003 bin ich in einer Partnerschaft glücklich. In meiner Freizeit interessiere ich mich für Kunst und Kultur, lese gern und fahre Fahrrad.


Schule - Bildung - Beruf

Die Schule habe ich in Erfurt besucht (Polytechnische Oberschule „Friedrich Schiller“) und 1984 mit „sehr gut“ abgeschlossen. Mein Studium zur Erzieherin (Kindergärtnerin) musste ich 1987 aus politischen Gründen vorzeitig beenden. Neben der Arbeit habe ich mich kontinuierlich weitergebildet und mich in den 1990er Jahren zur Sozialarbeiterin qualifiziert. Von 2002-2005 absolvierte ich ein berufsbegleitendes Masterstudium „Soziale Arbeit als  Menschenrechtsprofession“. 1999 zog es mich beruflich nach Brandenburg. In der ersten Zeit war ich vor allem in der Mädchenarbeit sowie der Kinder- und Jugendhilfe aktiv. Danach war ich für ganz unterschiedliche Projekte im Bereich der Freien Wohlfahrtspflege verantwortlich. Besonders intensiv habe ich mich dabei mit Fragen der Fachkräfteentwicklung sowie der demografiefesten Personal- und Organisationsentwicklung beschäftigt. Heute bin ich die Vorstandsreferentin des Paritätischen Landesverband Brandenburg.

Politik - Engagement - Chancengerechtigkeit

In den Vorwendejahren wurde mein Widerspruchsgeist und Gerechtigkeitssinn herausgefordert. Ende der 1980er Jahren wurde ich politisch aktiv. Mit der „Bürgerinneninitiative Frauen für Veränderung“ im Unabhängigen Frauenverband sammelte ich erste Erfahrungen in Wahlkämpfen. Ich kandidierte für die ersten freien Wahlen in der DDR und später erfolgreich im Erfurter Stadtrat. 1998 wurde ich Mitglied der SPD. Seither bin ich auch in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) aktiv. Mit meinem Wechsel nach Brandenburg engagierte ich mich im Mädchenpolitischen Netzwerk des Landes. Das gerechte Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist mir wichtig. Dafür setzte ich mich u.a. von 2000 bis 2009 als stimmberechtigtes Mitglied des Landesjugendhilfeausschusses ein. Meinem Ortsverein Stern-Drewitz-Kirchsteigfeld halte ich seit zehn Jahren die Treue. Dem Vorstand des Frauenpolitischen Rates Land Brandenburg (FPR) gehöre ich seit 2006 an. Als gewählte 1. Sprecherin darf ich in dem überparteilichen und überkonfessionellen Dachverband die Interessen von etwa 150.000 Brandenburgerinnen vertreten. Die Brandenburgische Frauenwoche ist eines unserer wichtigsten Projekte.